The emotional cost of forced marches

Der emotionale Reibungsverlust bei Gewaltmärschen

It is hot, the hottest day of the month so far. I have just returned home from my place of work drenched in sweat and I am knackered. Due to coronavirus I refrain from using public transport. Instead I walk, bemoaning the loss of valuable time. For today that meant two joyless 80-minute walks, one in the morning and one in the late afternoon, carrying a heavy rucksack with food/drink, first aid kit, masks, hand-desinfectant etc. plus my beloved crossbody bag. These days, trudging along I regularly feel like an overburdened donkey, without the benefit of four legs. All work and no play, the promised carrot a figment of my imagination.
Tired and emotionally numb I stare at pictures of water on yet another screen, willing my mind to imagine a cool breeze.

Der emotionale Reibungsverlust bei Gewaltmärschen

Es ist heiß, am bisher heissesten Tag des Monats. Gerade schweißgebadet von der Arbeit nach Hause gekommen, bin ich fix und fertig. Ich meide in der Coronakrise öffentliche Verkehrsmittel. Stattdessen gehe ich zu Fuß und trauere der verlorenen wertvollen Zeit nach. Für heute bedeutete dies zwei achtzigminütige Fußwege, einer Frühmorgens und einer am späten Nachmittag, schwer beladen mit einem Rucksack für Essen/Trinken, kleiner Apotheke, Masken, Handdesinfektionsgel etc. und meiner geliebten Handtasche. Wenn ich so in einem Affenzahn von A nach B renne, fühle ich mich wie ein Esel, bloss leider nicht mit dem Vorteil von vier Beinen gesegnet. Nur Arbeit, aber keinen Spaß, immer die versprochene Karotte als imaginierter Schemen vor Augen.
Müde und ausgebrannt starre ich auf Bilder von Wasser, wieder auf einem Bildschirm, und versuche mir das Gefühl einer kühlen Brise einzureden.

Hello!

Hallo!

Welcome to my blog.

Given my mood in recent months, I would willingly apply for a job as ornamental hermit. Alas, the heyday of this venerable profession is long past. It took a friend of mine years to convince me to heed the signs of the times and share the fruits of my imagination/mild obsessions. Therefore here I am – finally starting a blog when everyone else ist heading for instagram.

I am easily bored, so don´t expect the blog to stick to one subject. You will get to see glimpses of my artwork, objects/places that inspire me and the results of craft projects I carry out to keep me entertained. In short the blog will be a hotchpotch.

Before I go, let me introduce Wollmispel, the personification of my inner creative imp, who often keeps me awake at night. She is a brainy creature, hence the large head.

Wollmispel – running the full gamut of emotions!

Willkommen auf meinem Blog.

Ginge es nach meiner Stimmung in den letzten Monaten, würde ich mich ohne zu zögern als ornamentaler Eremit bewerben. Leider ist die Blüte dieses ehrenwerten Berufs schon lange vorbei. Eine Freundin hat jahrelang auf mich eingeredet, um mich davon zu überzeugen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und die Früchte meiner Fantasie/Leidenschaften zu teilen. Also gut, ich fange endlich zu bloggen an – wenn alle anderen zu Instagram wechseln.

Mir wird schnell langweilig, also erwarten Sie bitte nicht, dass sich mein Blog nur einem Thema widmet. Sie werden einen Blick auf Werke meines künstlerischen Schaffens werfen können, mit mir Flohmarktfunde und Orte, die mich inspirieren, erkunden und gelegentlich Handarbeiten zu sehen bekommen, die ich zu meiner Unterhaltung anfertige. Kurzum, der Blog wird ein buntes Allerlei sein.

Zu guter Letzt darf ich Ihnen Wollmispel, die Personifikation meines inneren kreativen Teufelchens vorstellen. Sie ist eine intellektuelle Kreatur, daher der große Kopf.

Wollmispel – ganz emotional!